Peter Wichmann formt seine bildhauerischen Arbeiten aus Ton. Ihre endgültigen Oberflächen erhalten die figürlichen Arbeiten im Holzkohlebrand bei ca. 1250 °C. Anflugglasuren aus Soda und Holzasche, die Glut und die Hitze des Ofens hinterlassen Spuren auf den Oberflächen. Gerade diese, nur in ganz beschränktem Maße steuerbaren Einflüsse, machen den besonderen Reiz seiner Objekte aus. Seine Arbeiten werden durch die Verwendung von verrostetem Stahl, Steinen und Holz zusätzlich künstlerisch in Szene gesetzt.

Die Vorlagen für seine Objekte sucht Peter Wichmann meistens in der griechischen Mythologie. Deren Götter, Halbgötter, Mischwesen und Helden bieten eine unendliche Fülle an Themen, die bildhaft umgesetzt oder durch eigene Interpretation in einen neuen Kontext gestellt werden.

Ausstellungen – Auszug der letzten Jahre

2009 Universidad convento Sor Juana, Mexiko Stadt, „Yo, la peor de todas“
„Change – Die Hoffnung stirbt zuletzt“, Galerie Schloss Mochental
„Que c’est beau, et quand l’illussion“, Galerie GNG, Paris
GALERIE.LEO.COPPI, Berlin (mit Olaf Nehmzow)
2010 Un pintor alemán contemporáneo recrea a Sor Juana, Centro Cultural Santo Domingo, Instituto Nacional de Antropologia e Historia, Oaxaca de Juárez, Mexiko
HERZKAMMER, ( mit Gustav Kluge), Galerie Michael Schmalfuss, Marburg
DIX ANS, Galerie GNG, Paris
2011 „REGARDEZ, Dix Ans – Hermann Weber“, Galerie GNG, Gilles Naudin, Paris (Kat.)
„SOR JUANA INÉZ DE LA CRUZ – ICH, DIE SCHLECHTETSTE VON ALLEN“, Kloster Heiligkreuztal (Kat.)
2012 Offenes Atelier, Margrit Gass, Art projects, Berg
2013 Galerie Ewald Schrade, Karlsruhe
2014 Galerie Schloss Mochental
Sammlung Hurrle Durbach, Museum für Aktuelle Kunst (mit Ute Hörner)

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